4.04.2008, Schaumburger Nachrichten
von Mathias Schröder (Leiter der Polizei Stadthagen):
[...] Wichtig sei aber, der Verharmlosung "weicher" Drogen wie Marijuana entgegen zu wirken. Schröder: "Die hochgezüchteten Mischungen von heute haben nichts mehr mit dem Kraut zu tun, das in den 60er und 70er Jahren die Runde machte." [...]
14.04.2008, Main Rheiner
von Hauptkommissar Ralf-Peter Beitz:
[...] "Kiffen ist bei vielen innerlich legalisiert", erklärt Hauptkommissar Beitz eines der Hauptrisiken bei Drogenkonsumenten, "und das, wo der Wirkstoffgehalt und das Suchtpotenzial heutzutage um ein vielfaches höher ist als früher." [...]
16.04.2008, Hamburger Abendblatt
von Dr. Hans-Jürgen Tecklenburg (Leiter der der Norderstedter Drogen- und Suchtberatung)
[...] Das liege vor allem an dem seit einigen Jahren sehr hohen Anteil des Rauschmittels Tetrahydrocannabinol, bekannt als THC in den Cannabis-Produkten - ein "Hammer" für die Psyche. Verfolgungsangst, Wahnvorstellungen und Schizophrenie können die Folgen sein. [...]
16.04.2008, Hamburger Abendblatt
von kn (Redakteur des HA)
[...] In Holland ist der Anteil des schädlichen Rauschwirkstoffes THC höher als in anderen Ländern. [...]
26.04.2008, FAZ
von Stefan Kahl (Projektleiter der Einsatzgruppe Cannabisplantagen im LKA)
[...] Stefan Kahl [...] spricht darum nicht mehr von einer "weichen Droge": "Das Problem sind nicht die Späthippies, die sich ein paar Pflanzen hochziehen. Lag der THC-Gehalt in den Neunzigern noch bei zwei bis fünf Prozent, kann der Anteil des Wirkstoffs an der Droge heute auf mehr als 20 Prozent gesteigert werden." [...]

