GB: Regierung bekifft - Aber mag keine Kiffer

joan 19 Juli, 2007 20:34 auswärtiges Permalink Trackbacks (0)

Britische Zeitungen - und nicht nur die - stürzen sich gerade auf sieben reuige Kabinettsmitglieder. Unter ihnen Jacqui Smith (Innenministerin) und Alistair Darling (Finanzminister) die alle in Interviews zugaben in ihrer Jugend gekifft zu haben. *Gähn*

Was dabei leider etwas untergeht sind die Pläne des Premierministers Gordon Brown. Dieser tendiert dazu die frühere Entscheidung der Blair-Regierung von 2004 aufzuheben, Cannabis zu einer sogenannten Kategorie-B-Droge zu degradieren. Falls es wieder - wie geplant und wie früher - in die Kategorie C fallen würde wären die lustigen Zeiten für Kiffer erstmal vorbei. Bisher müssen sie nur mit einer mündlichen Verwarnung rechnen, bald könnte es wieder Anzeigen hageln.

Und die Begründung für die Panik? Wieder einmal das übliche Geschwätz vom immer stärker werdenden Marihuana, welches die Abhängigen zu Hauf in die Krankenhäuser drängt - nur diesmal auf englisch. Schuldig sind laut Brown solch neue Sorten wie "Skunk", einem Kraut welches - wenn ich das hier mal anmerken darf - jetzt auch schon über 25 Jahre auf dem Buckel hat.

Um zurück auf die Kiffer Politiker von oben zu kommen, ich frag mich warum die sich überhaupt rechtfertigen müssen. Das Grass war ja angeblich früher so schwach das man eh nichts davon bemerkt haben kann und Hasch oder Öl gab es überhaupt nicht, an diese neumodischen Derivate war ja früher nicht ansatzweise zu denken. Ausserdem war es ja damals - dank niedrigem THC-Gehalt - eh ungefährlich, also, who cares...


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