Japanischer Zoll verschenkt Cannabis

joan 26 Mai, 2008 14:49 seltsames, auswärtiges Permalink Trackbacks (0)

hund im streikGlück muß man haben. Ein japanischer Zöllner versteckte 140g Grass im Koffer eines ihm unbekannten Passagieres um seinen Drogenhund zu schulen - und *harhar* verpeilte dann in welchem Gepäckstück genau sich das Zeug befand. Der sogenannte Drogenhund war wohl leider grad im Streik, oder hatte einfach keinen Bock auf den Scheiß, auf jeden Fall solltet ihr mal in euerem Koffer schauen wenn ihr grad aus Tokio wiedergekommen seid... Zollchef Manpei Tanaka *hihi* entschuldigte sich für den "äußerst bedauerlichen" Vorfall. Bislang meldete sich niemand *ahaha*, um die in Zeitung eingewickelten und einer kleinen Bleckdose versteckten Drogen zurückzugeben.


Gordon Brown entdeckt tödliches Cannabis

joan 02 Mai, 2008 13:50 zitiertes, auswärtiges Permalink Trackbacks (0)

Dieses extrem starke Cannabis wird auch immer stärker... Jetzt haut es nicht mehr nur Elefanten um - in England ist es sogar tödlich, zumindest wenn man dem Premierminister Gordon Brown Glauben schenken darf.

[...] I don't think that the previous studies took into account that so much of the cannabis on the streets is now of a lethal quality and we really have got to send out a message to young people -- this is not acceptable [...]

Im Frühstücksfernsehen des Senders GMTV wiederholte er das auch noch, und nannte den Teufel bei dieser Gelegenheit auch gleich beim Namen:

[...] I have always been worried about cannabis, with this new skunk, this more lethal part of cannabis. [...]

Oh ja, der Skunk, diese brandneue, gefährliche Züchtung des Satans. Mal eine Frage am Rande... Wie lange gibt es schon die Hanfsorte Skunk? Richtig... Seit ca. 25 Jahren... Und jetzt scheint sie sogar schon in London angekommen zu sein.

Zum Glück hat denen noch keiner von Super Skunk erzählt...


Niederlande: Pilzverbot beschlossen!

joan 27 April, 2008 13:55 repressives, auswärtiges Permalink Trackbacks (0)

Hawaiianische PilzeSchluss mit lustig. Wie niederländische Medien und RedDePaddo vermelden wurde Freitag Abend das schon länger diskutierte Pilz-Verbot im Kabinett abgenickt. Halluzinogene Pilze sollen in Anlage 2 des sogenannten "Opiumwet" aufgenommen werden, womit dann nicht nur der Verkauf sondern auch der Besitz unter Strafe gestellt wäre. Jetzt könnte also alles ziemlich schnell gehen, zwar ist bisher kein Termin bekannt, aber es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein bis die letzten Frischpilze aus den Smart-Shops verschwunden sein werden. Über Sinn und Unsinn dieser Aktion haben wir uns ja vor längerem schon mal ausgelassen, das brauche ich jetzt nicht nochmal alles wiederholen, besser ich verlinke noch schnell auf auf ein paar Pilz- und Sporen-Händler sowie auf eine Anleitung zur Pilzzucht.


Drogen kitten russisch-britische Beziehungen

joan 20 Juli, 2007 14:08 auswärtiges Permalink Trackbacks (0)

Die Beziehungen zwischen Russland und Großbritannien sind ja momentan nicht die allerbesten. Zum Glück gibt es da etwas was beide vereint und womit sich die Wogen wieder etwas glätten lassen. Man muss ja den Putin nicht unbedingt mögen und man mag ja die russische Justiz für gesteuert und ungerecht halten - wenn es gegen den Rauschgifthandel ins Felde geht relativiert sich das schon. Und wenns da nicht ganz so demokratisch bei zu geht - wen juckts - bei den Russen wundert sich ja im Nachhinein eh keiner.

Und so betont dieser Tage Alexander Fjodorow, der stellvertretende Direktor des russischen Föderalen Dienstes für Kontrolle über den Drogenumsatz, das tolle russisch-britische Zusammenwirken in Fragen der Neutralisierung der aus Afghanistan stammenden Drogengefahr. "Die Schwierigkeiten in den gegenseitigen Beziehungen werden keinen negativen Einfluss auf unser jahrelang entwickeltes Kooperationssystem ausüben. Unser Zusammenwirken ist politisch geprägt und durch unsere Bestrebung bedingt, die auf dem Territorium Afghanistans stationierten Kräfte zur intensiveren Teilnahme an der Neutralisierung der afghanischen Drogengefahr anzuregen." Natürlich verwies er auch noch darauf, dass Moskau und London in Fragen der Drogenbekämpfung "auf der Basis von internationalen Anti-Drogen-Konventionen kooperieren." - was wohl beruhigen soll...

Man sollte vielleicht mal die Afghanen selber fragen was sie von russischen Neutralisierungs-Vorschlägen halten, ich glaube die ham die Schnauze noch ziemlich voll davon. Kein Wunder das Herr Fjodorow lieber die Stille-Post-Methode probiert und den Umweg über die Besatzer Befreier Schutztruppen geht.

Quelle: russland.ru

GB: Regierung bekifft - Aber mag keine Kiffer

joan 19 Juli, 2007 20:34 auswärtiges Permalink Trackbacks (0)

Britische Zeitungen - und nicht nur die - stürzen sich gerade auf sieben reuige Kabinettsmitglieder. Unter ihnen Jacqui Smith (Innenministerin) und Alistair Darling (Finanzminister) die alle in Interviews zugaben in ihrer Jugend gekifft zu haben. *Gähn*

Was dabei leider etwas untergeht sind die Pläne des Premierministers Gordon Brown. Dieser tendiert dazu die frühere Entscheidung der Blair-Regierung von 2004 aufzuheben, Cannabis zu einer sogenannten Kategorie-B-Droge zu degradieren. Falls es wieder - wie geplant und wie früher - in die Kategorie C fallen würde wären die lustigen Zeiten für Kiffer erstmal vorbei. Bisher müssen sie nur mit einer mündlichen Verwarnung rechnen, bald könnte es wieder Anzeigen hageln.

Und die Begründung für die Panik? Wieder einmal das übliche Geschwätz vom immer stärker werdenden Marihuana, welches die Abhängigen zu Hauf in die Krankenhäuser drängt - nur diesmal auf englisch. Schuldig sind laut Brown solch neue Sorten wie "Skunk", einem Kraut welches - wenn ich das hier mal anmerken darf - jetzt auch schon über 25 Jahre auf dem Buckel hat.

Um zurück auf die Kiffer Politiker von oben zu kommen, ich frag mich warum die sich überhaupt rechtfertigen müssen. Das Grass war ja angeblich früher so schwach das man eh nichts davon bemerkt haben kann und Hasch oder Öl gab es überhaupt nicht, an diese neumodischen Derivate war ja früher nicht ansatzweise zu denken. Ausserdem war es ja damals - dank niedrigem THC-Gehalt - eh ungefährlich, also, who cares...


Gärtner sind Terroristen

joan 18 Juli, 2007 18:21 repressives, auswärtiges Permalink Trackbacks (0)

Amerika jagt wieder Terroristen, und das in einen groß angelegten Aktion mit dem wohlklingenden Namen "Alesia". Es scheint also dem Ende zuzugehen, denn laut Wikipedia war die Schlacht um Alesia [...] die Entscheidungsschlacht im Spätsommer 52 v. Chr. zwischen dem römischen Feldherrn Gaius Iulius Caesar und den Galliern (Kelten) unter Führung des Vercingetorix. Sieger der Auseinandersetzung war Caesar, der damit die römische Herrschaft in Gallien für Jahrhunderte festigte.

Man könnte also meinen Bush hätte BinLadin aufgespürt oder sowas - aber weit gefehlt - mit Terrorist ist diesmal der gemeine Hanfzüchter gemeint. Und das mehr als deutlich, John P. Walters (seines Zeichens Präsident Bushs "drug czar" und Boss der US-Drogenbekämpfung) bezeichnet Personen, die illegal Marihuana anpflanzen als Terroristen, die die Gesundheit und Sicherheit der Bürger ebenso gefährden wie die Umwelt. Sie würden nicht zögern andere Terroristen ins Land zu bringen, die dann wiederum das Ziel hätten Anschläge zu verüben.

"Diese Leute sind bewaffnet; sie sind gefährlich" so Walters weiter, und sie sind "gewalttätige kriminelle Terroristen." Käufer von Drogen sind natürlich auch nicht besser, denn "sie finanzieren Gewalt und Terror."

Also, her mit den Black Hawk Helikoptern, die halbe Armee und alles an Behörden eingesackt was greifbar ist - und nichts wie ab - im Schleichflug Hanfzüchter jagen. Die Beute - immerhin - 68,237 junge Hanfpflanzen, was zwar viel klingt, aber doch eher ein Witz ist. Aber wenigstens ein Medienwirksamer.

Mal schauen wann Schäuble auf den Trichter kommt, wäre ja mal wieder ein toller Anlass die Nationalgarde Bundeswehr im Inneren zu fordern... So weit hergeholt ist es ja nicht, man denke nur an sein berühmtes Zitat von 1990: "Der Kampf gegen Drogen ist eine noch größere Herausforderung als der Kampf gegen Terrorismus."

 


Zauberpilze dank Irrem bald verboten?

joan 17 Juli, 2007 15:28 märchenhaftes, auswärtiges Permalink Trackbacks (0)

Diese Nachricht war wahrlich schauderhaft - ein richtiges Drogen-Horror-Geschichtchen mit allem was dazu gehört - da freut sich jeder Schreiberling. Kurz erzählt ist sie noch dazu: Ein irrer, französischer Psycho-Pilz-Rauschgift-Mörder mit Halluzinationen schlachtet und rasiert in Amsterdam seinen Hund um dessen Geist zu befreien - ogottogottogott. Und sowas darf legal verkauft werden? Nun, man braucht sich nícht wundern das es bei solcher Presse nicht besonders lange dauert bis die ersten Politiker auf den Zug aufspringen - und prompt geht die Forderung nach einem Verbot der angeblich so gefährlichen "Drogen-Pilze" quer durch alle Medien.

Gut, heute wurde klar das der Typ weder Pilze genommen oder Grass geraucht - sondern eine 1A Psychose hatte - aber diese lassen sich so schlecht verbieten. Das sich Pilze durch ein Verbot in Luft auflösen ist zwar auch eher unwahrscheinlich - da sei der Schwarzmarkt vor - aber das wäre wohl auch etwas weit gedacht. Aber noch ist nicht aller Tage abend, vielleicht befragt man ja auch nochmal ein paar Experten bevor am Freitag über das Verbot entschieden wird - aber dafür würd ich lieber keine Garantie übernehmen. Eher pessimistische Menschen sollten vielleicht besser noch vorsorgen. ;)


Keine Depressionen sind auch kein Problem

joan 16 Juli, 2007 18:06 märchenhaftes, auswärtiges Permalink Trackbacks (0)

Warum sollten nur depressive Menschen Antidepressiva bekommen? Wo es doch mit eben diesen viel schöner wäre? Und viel rentabler noch dazu, weil, glücklich wäre man sicher viel produktiver? Und man kauft bestimmt auch jeden Scheiss - hauptsache rosa. Am besten man kippt das Zeug direkt ins Trinkwasser, wäre sicher allen mit geholfen!

Ihr denkt ich habe zuviel gekifft? Nein Nein, keine Panik, der Vorschlag ist nicht von mir, ich bin nur in der Frankfurter Rundschau drüber gestolpert, er kommt ursprünglich von renommierten Wissenschaftlern aus Havard. Also von einem, um ganz genau zu sein, und zwar vom Gesundheitswissenschaftler Adam Block, welcher in seiner neuen Studie mit dem tollen Titel "Kosten und Vorzüge direkter Verbraucher-Werbung" zu folgendem, etwas überraschenden Ergebniss kommt.

Der Gewinn an Lebensqualität für jeden neu mit Antidepressiva behandelten Patienten sei 63 Mal so groß wie die anfallenden Therapiekosten. Insgesamt sei es sogar ökonomisch gerechtfertigt, die gesamte US-Bevölkerung unbesehen mit entsprechenden Mitteln zu behandeln. Die flächendeckende antidepressive Behandlung aller Bürger schlüge mit einem Überschuss von umgerechnet 58 Millionen Euro zu Buche und führe damit zu einem unbestreitbaren "Wohlfahrtsgewinn".

Gut, nur einer von 20 Zwangs-Behandelten würde das Medikament wirklich brauchen, aber hey, wenns sich rechnet... ;)


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